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Vier Jahre Trennung: Prümer Busfahrer holt Familie aus dem Iran nach Deutschland

Azim Mohammed Kamosh ist afghanischer Journalist. Als die Taliban vor vier Jahren die Macht übernahmen, musste er fliehen – und seine Frau und Kinder zurücklassen. Die Familie floh über Pakistan nach Teheran, wo sie drei Jahre unter schwierigen Bedingungen lebte.

Azim kam nach Prüm und baute sich ein neues Leben auf: Er lernte Deutsch, arbeitete in Gastronomie und Metzgerei, machte den Führerschein und begann eine Ausbildung zum Busfahrer – immer mit dem Ziel, seiner Familie eine sichere Zukunft zu ermöglichen.

2025, noch vor Kriegsbeginn im Iran, ergab sich die Chance zum Familiennachzug. Doch die rund 5.000 Euro für Gebühren und Reisekosten konnte Azim nicht allein aufbringen. Der Verein „Herzen berühren – Glücksmomente verschenken” von Konrad und Mary Klar half mit 1.200 Euro, weitere Spenden machten die Summe komplett.

Heute lebt Azim mit Frau und Kindern in Prüm, hat eine Festanstellung als Busfahrer und endlich das, wofür er so lange gekämpft hat: Sicherheit und eine gemeinsame Zukunft.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die diese Wiedervereinigung möglich gemacht haben.